Leitsystem im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land

Dr. Mario Schrumpf kennt die Uckermark bestens aus seiner Kindheit. Der gebürtige Thüringer war an den Wochenenden mit seinen Eltern oft am Wurlsee zu Gast. Die Gewässer hatten es ihm schon immer angetan und so dauerte es nur bis zu seinem zwölften Geburtstag bis er ein Faltboot geschenkt bekam. Zwei Jahre später unternahm er seine eigene Bootstour vom Naturpark Feldberger Seenlandschaft bis in den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.

Heute ist er der Leiter des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land und hat zwischen 2008 und 2015 die Verwirklichung eines Leitsystems für Kanutouristen und andere Wassersportler mit seinem Naturpark-Team betreut, das vom ELER gefördert wurde.

 

 

Ziel war es Touristen zu informieren, ihnen Camingplätze und Verleihstationen im gesamten Naturparkgebiet zu zeigen sowie über Ein- und Ausstiegsstellen, Sehenswürdigkeiten, Einkaufmöglichkeiten und gastronomische Einrichtungen zu informieren. All diese Informationen laden Touristen ein den herrlichen Naturpark zu entdecken und bei ausgiebigen Landgängen die Kultur der Uckermark zu entdecken.

Doch auch in Sachen Umweltschutz mahnt das Leitsystem. Es stellt die zehn goldenen Regeln für Wassersportler auf sympathische Art und Weise dar und informiert über besondere Naturschutzgebiete und schützenswerte Biotope. So wurden beispielsweise für den Rheinsberger Rhin besondere Befahrregeln aufgestellt.

Welche Regeln das sind, habe ich schon in diesem Beitrag über den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land erklärt.

Alle Informationen finden Touristen heute auf übersichtlichen Karten und auf diversen Informationstafeln im Naturpark von Mecklenburg-Vorpommern bis zu den Toren Berlins.